Dienstag, 25. Juni 2013

Daniela
Schreiben

Wenn ich schreibe fühle ich mich frei, befreit von alltäglichen Pflichten, Ritualen, Sorgen, Krankheiten und Pein.
Ich befinde mich dann in einer grenzenlosen Welt, in der ich meine Erlebnisse, Fantasien, Meinungen, Träume, Vorstellungen und Wünsche voll ausleben kann. Alles ist möglich. Emotionen wie Freude, Glück, Spaß, aber auch Abenteuerlust, Traurigkeit und Schmerzen erlebe ich realitätsnah. Vorteilhaft ist, dass ich die Dosis selbst bestimmen kann. Ein Privileg, das ich im Alltag nicht habe.
Lese ich meine Texte, bin ich häufig überrascht über den Inhalt und die Art meiner Formulierung. So kann ich oft Gefühle und Gedanken erkennen, die mich während des Schreibens begleitet haben.
Manchmal erschreckt mich das, aber diese Momente sind für mich wertvoll. Sie helfen mir Erlebtes zu verarbeiten und zu verstehen. Auch wenn das manchmal neue Fragen aufwirft.
Während des Schreibens entspanne ich physisch und psychisch. Es gleicht einer Meditation.
Viele Texte trage ich auf Familienfeierlichkeiten vor und erhalte dann Lob und Anerkennung. Darüber freue ich mich immer sehr.

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