Ursula
Herbstmetaphern
Graugesprenkelte
Mehltaublätter stehen wie sich ans Leben klammernde Gespenster unter den tauben
Blütenständen des roten Phlox.
Die
weiße Hortensie lässt ihre Blütenspitzen zart erröten.
Die
nahe Vergänglichkeit färbt die Blütenblätter braun.
Der
Perückenstrauch lässt seine grau-braunen Haare im Wind wehen.
Der
gelbe Sonnenhut punktet mit blütenlosen dunkelbraunen Staubgefäßen.
Der
Salbei streckt freudlos kahle Blütenstände gen Himmel.
Trauben
grüner Baumbeeren prahlen in der prallen Herbstsonne.
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