Angelika
Qanat, der
ein
Halbedelstein unterschiedlicher Färbung. Sein Hauptverbreitungsgebiet sind die
mittelamerikanischen Staaten. Er kann in den Färbungen rot, grün und türkis
auftreten, abhängig vom Phosphatgehalt der ihn umgebenden Böden. Er war schon
in den Mayakulturen bekannt. Das größte, jemals gefundene Exemplar hatte einen
Durchmesser von fünf Zentimetern. Zu Schmuck lässt er sich nur schwer
verarbeiten, da seiner Härte kaum ein Schleifgerät gewachsen ist.
Als ich meinen
ersten Qanat fand
Ein
Spaziergang an den sandigen Pazifikstränden Kolumbiens. Der Sand ist heiß, aber
im feuchten Brandungsbereich gut zu begehen. Steine, Seegras, Muscheln gibt es
keine. Der Blick schweift zum Horizont und richtet sich dann auf die vor mir
liegenden Strandmeter. Da plötzlich: ein Seepferdchen in der seichten Brandung,
das einen glitzernden Gegenstand umklammert. Noch einen Schritt auf das Tier
zu: Es lässt den Gegenstand fallen und zieht sich ins tiefere Wasser zurück.
Bei der nächsten ablaufenden Welle finde ich den Glitzerstein in einer Handvoll
Sand. Es ist ein Qanat – leider ein türkisfarbener.
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