Antje
Nichts im Kalender
Zwölf
Monate – wenn sie vor mir liegen – sind eine lange Zeit, und das macht mich
froh. Ich liebe es, wenn nichts im Kalender steht und ich die Wahl habe, alles
oder nichts zu tun. Seit dem ich in Rente bin, hat sich diese Haltung für mich
bewährt. Ich fühle mich freier und kann vieles anders gestalten als zuvor. Ich
denke an meine vielen langen Spaziergänge in der Natur, an die Beschäftigung
mit der Homöopathie und mit Yoga, an das wöchentliche Schreiben, Treffen mit Familie
und Freunden, an das Reisen.
So
ganz komme ich also doch nicht ohne Kalender und Termine aus. Dazwischen bleibt
aber Zeit, um mich mit der einen oder anderen Idee zu befassen und sie
umzusetzen.
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