Mittwoch, 29. Januar 2014

Margrit
So zauberhaft kann der Januar sein

Davon träume ich:
Ein Winter mit klirrender Kälte, Eis und Schneegestöber. Ich genieße ihn eingehüllt in Pelz, Mütze, Schal, Handschuhe und warme Stiefel, geschützt gegen den steifen Wind. Strahlender Sonnenschein, der zumindest das Gemüt erwärmt, verzaubert mein Gesicht mit roten Apfelwangen und hellwachen Augen. Ich beobachte das Treiben der lachenden Kinder beim Schlittschuhlaufen auf dem gefrorenen Teich. Zack, hingefallen auf den Po, der Knirps, aufgestanden, weiter im Kreis mit weniger Tempo.
Oder es geht an die Elbe. Lauter naturverbundenes Volk lässt sich Treiben beim Anblick des Packeises, das sich auftürmt. Bizarre Formen wie Kunstwerke, skurriler, lebendig, wunderbar, leuchtendes Weiß, dazwischen Grau, grelle Blitze im Sonnenschein.
Und bei Schneegestöber ein Spaziergang im Volkspark. Hei, die Kinder sausen mit ihren Schlitten den steilen Berg hinunter in die Kurve. Achtung! Die Eisbahn ist gesäumt von schwarzen Tannen, die mitzittern und hoffen, dass ja kein Unfall passiert.
Und bei allen Exkursionen das beglückende Abschlusserlebnis: Nach Haus kommen! Dort erwartet mich heißer Tee und Kerzenschein. Ja, und dann träume ich noch ein bisschen von Menschen, die sorgsam heizen, die Natur schützen für die Zukunft unserer Kinder, die aufmucken gegen Klimakatastrophen, um allen Erdenbürgern ein menschliches Leben zu ermöglichen. 

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