Renate
Jahresbeginn
Um
den Jahreswechsel gibt es immer viel Arbeit, und leider liegt ein Muss darin.
Alles, was für mein Leben wichtig ist, kann ich nicht vor mir herschieben.
Viele
Kalendereinträge vom letzten Jahr tummeln sich schon auf der Januar-Seite. Meine
Karten für einige Ballettabende warten schon seit letztem Sommer. Immerhin: ich
freue mich auf jede Aufführung.
Natürlich
habe ich Wünsche und Erwartungen, aber ich kann abschätzen, dass sich nicht
viele davon erfüllen werden. Meine Hoffnungen liegen eher darauf, dass mir
Ärger, Unbill und Belastung des vergangenen Jahres nicht wieder begegnen mögen.
Ich hoffe, dass meine kranken Freundinnen wieder einigermaßen gesund werden und
dass ich am Ende dieses Jahres selbst noch auf zwei Beinen stehen und laufen
kann.
Und
ich nehme mir wie jedes Jahr vor, endlich die Ecken aufzuräumen, die mich
beständig ärgern. Ich muss sie mit mehr Optimismus betrachten und jeden
Energieschub nutzen.
Wunderbar
wäre wieder einmal eine schöne Reise. Einige langgehegte Wunschziele begleiten
mich in Gedanken. Nur kann ich nicht mehr allein reisen und eine gleichgesinnte
Reisekameradin habe ich bisher nicht getroffen. Vielleicht schenkt sie mir das
neue Jahr.
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