Freitag, 31. Januar 2014

Renate
Jahresbeginn

Um den Jahreswechsel gibt es immer viel Arbeit, und leider liegt ein Muss darin. Alles, was für mein Leben wichtig ist, kann ich nicht vor mir herschieben.
Viele Kalendereinträge vom letzten Jahr tummeln sich schon auf der Januar-Seite. Meine Karten für einige Ballettabende warten schon seit letztem Sommer. Immerhin: ich freue mich auf jede Aufführung.
Natürlich habe ich Wünsche und Erwartungen, aber ich kann abschätzen, dass sich nicht viele davon erfüllen werden. Meine Hoffnungen liegen eher darauf, dass mir Ärger, Unbill und Belastung des vergangenen Jahres nicht wieder begegnen mögen. Ich hoffe, dass meine kranken Freundinnen wieder einigermaßen gesund werden und dass ich am Ende dieses Jahres selbst noch auf zwei Beinen stehen und laufen kann.
Und ich nehme mir wie jedes Jahr vor, endlich die Ecken aufzuräumen, die mich beständig ärgern. Ich muss sie mit mehr Optimismus betrachten und jeden Energieschub nutzen.
Wunderbar wäre wieder einmal eine schöne Reise. Einige langgehegte Wunschziele begleiten mich in Gedanken. Nur kann ich nicht mehr allein reisen und eine gleichgesinnte Reisekameradin habe ich bisher nicht getroffen. Vielleicht schenkt sie mir das neue Jahr.

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