Sonntag, 2. Februar 2014

Klaus
Januar-Gefühle

Die Januar-Gefühle beginnen eigentlich schon, wenn Weihnachten vorbei ist. Die Weihnachtsauslagen werden durch die Artikel für die bevorstehende Silvesterfeier verdrängt: Papierschlangen, Knallbonbons, bunte Hüte, Tischfeuerwerk und anderer Knallkram.  Scherzartikel, Kalender, Horoskope und Glücksbringer werden verkauft. Bleigießen gehört natürlich auch dazu und das gewaltige Angebot von Getränken. All das gibt es extra für die Geburtsstunde des neuen Jahres.
Der erste Januar beginnt für viele Menschen mit einem dicken Kopf, auch Katzenjammer genannt. Man erinnert sich an die guten Vorsätze vom letzten Jahr, zum Beispiel: Nicht mehr rauchen, abnehmen, Sport treiben und so weiter. Da diese Vorsätze Jahr für Jahr ergebnislos wiederholt werden, könnte man sie ebenso gut weglassen.
Am ersten Januar werden viele Kosten für das laufende Jahr fällig: Autokosten, Versicherungen, Vereinsbeiträge, Steuer, Energie-Nachzahlungen und noch vieles mehr. Mir kommt das Grausen, wenn ich darüber nachdenke. Der Januar ist der teuerste Monat im ganzen Jahr!

Ich komme zu dem Schluss, dass ein neues Jahr mit dem ersten Februar beginnen sollte, dann könnte man den Januar getrost vergessen. Prost Neujahr!

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