Klaus
Januar-Gefühle
Die Januar-Gefühle beginnen
eigentlich schon, wenn Weihnachten vorbei ist. Die Weihnachtsauslagen werden
durch die Artikel für die bevorstehende Silvesterfeier verdrängt:
Papierschlangen, Knallbonbons, bunte Hüte, Tischfeuerwerk und anderer
Knallkram. Scherzartikel, Kalender, Horoskope und Glücksbringer werden
verkauft. Bleigießen gehört natürlich auch dazu und das gewaltige Angebot von
Getränken. All das gibt es extra für die Geburtsstunde des neuen Jahres.
Der erste Januar beginnt für
viele Menschen mit einem dicken Kopf, auch Katzenjammer genannt. Man
erinnert sich an die guten Vorsätze vom letzten Jahr, zum Beispiel: Nicht mehr
rauchen, abnehmen, Sport treiben und so weiter. Da diese Vorsätze Jahr für Jahr
ergebnislos wiederholt werden, könnte man sie ebenso gut weglassen.
Am ersten Januar werden viele
Kosten für das laufende Jahr fällig: Autokosten, Versicherungen,
Vereinsbeiträge, Steuer, Energie-Nachzahlungen und noch vieles mehr. Mir kommt
das Grausen, wenn ich darüber nachdenke. Der Januar ist der teuerste Monat im
ganzen Jahr!
Ich komme zu dem Schluss, dass
ein neues Jahr mit dem ersten Februar beginnen sollte, dann könnte man den
Januar getrost vergessen. Prost Neujahr!
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