Maren
Zauber des Beginns: Die neue Wohnung
Kartons
stapeln sich an den Wänden, Bücherborde und Schränke liegen feingliedrig
zerlegt in den Räumen. Und in der Mitte: Ich. Die
neue Wohnung wird in vielerlei Hinsicht ein neuer Anfang sein, im neuen
Stadtteil, in neuer Umgebung, mit anderen Stadtgeräuschen, mit neuen Nachbarn.
Die
erste Freude an der neuen Wohnung ist nicht mehr so spürbar; ich bin erschöpft,
jetzt brauche ich Kraft und Organisationsgedanken um die Dinge dorthin zu
bringen, wo sie nach meinem vorbereiteten Plan stehen und hängen sollen. Eine
gute Erbsensuppe verschafft mir und den hilfreichen Freunden eine Pause. Danach
wird weiter gestellt, genagelt und gedübelt. Am Abend ist die Grobarbeit
geschafft, die Kartons liegen größtenteils zusammengefaltet auf dem langen
Flur, Schränke sind zusammengefügt, Bücher sind in Regale eingeräumt. Ein
erstes Wohlfühlen stellt sich ein. Ich genieße den Duft des Orangenöls mit dem
der Pitchpine Holzboden behandelt wurde. Es ist der Anfang einer neuen Zeit. Ich
beginne, meine Wohnung einzuatmen. Vor meinem Fenster steht eine große mächtige
Buche, sie wird mich begleiten und mir die Jahreszeiten erklären.
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