Mittwoch, 23. November 2016

Ich sehe was, was du nicht siehst



Jutta

Ich sitze hier am Tisch und habe ein leeres Blatt vor mir, das zum obigen Thema beschrieben werden will. Ich habe eine Sperre beim Denken. Mir fällt nichts ein.
Ich sitze falsch, ist meine Erkenntnis. Ich schaue ja auf eine Wand! Die Öffnung nach außen ist hinter mir. Die Öffnung nach außen, wo es lebendig ist, wo Bäume rauschen, Wolken vorbei ziehen, Sprachfetzen zu hören sind, das Tirili eines Vogels erklingt, ein Hund wufft und ein Auto leise anfährt, dann lauter wird.
Ja, ich sitze falsch. Mit Blick auf die Wand, von der ich mich hemmen lasse. Also werde ich handeln und bewusst meinen Platz wählen. Mit Blick nach draußen.

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