Irmy
Diese
Behauptung entbehrt ja nicht einer gewissen Arroganz. Stellt man sich damit
nicht über sein Gegenüber? Dem man ungebremst mitteilt, dass er "blind" ist,
dass er "nicht durchblickt", dass es ihm womöglich an "Empathie" mangelt.
Ja
– das ist so! Das Gegenüber "hinkt hinterher" … im Schauen und im Wissen.
Gönnerhaft
lässt man ihn (oder sie) nach einigen Rateversuchen an seinem Wissen teilhaben
– und das ist doch wirklich ein bisschen überheblich? Oder?
Außerdem
kann der Wissende ja ganz schnell das zu ratende Objekt ändern, wenn er den
Ratenden an der Nase herumführen will.
Und
trotzdem ist es eines der beliebtesten Ratespiele – ich vermute – weltweit.
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