Ulrike
Ein Keks erzählt
Es
mag ja meine Bestimmung sein, gegessen zu werden. ABER: NEIN, ich will nicht im
dunklen Schlund eines Menschen verschwinden!
Ich
will auf einem Teller in einer hellen Stube liegen und das Familientreiben um
mich herum beobachten.
Ohje,
eine kleine tapsige Hand greift nach mir und kleine weiße scharfe Zähne
zerbeißen mich. Krack, knusper und ein „Hmmm“ und schon rutsche ich in meine
Krümel zerlegt in tiefe dunkle Abgründe.
Das
Tageslicht werde ich wohl erst nach Stunden und in anderer Konsistenz wieder
erblicken. SEUFZ. Wenigstens habe ich für einen Moment einen kleinen Jungen
glücklich gemacht.
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