Antje
Erntedank-Fest
Ein
Fest, aus Ähren einen Kranz gebunden. In meinem Heimatdorf fand das jedes Jahr
statt. Gefeiert wurde dieses Dankesfest in der Kirche. Jeder konnte etwas
mitbringen und vor dem Altar ablegen.
Vor
einigen Jahren besuchte ich eine Freundin in Schweden. Auch in dem kleinen Ort,
in dem meine Freundin wohnte, wurde Erntedank gefeiert.
ein
großer Ährenkranz wurde auf eine lange Stange gebracht. Auch dort wurde
gesungen und getanzt. Ich finde, dass das ein schöner Brauch ist und bin sehr
froh, dass er noch gelebt wird.
Ernteerlebnis.
Wir
hatten einen großen Gemüsegarten. Alles Vorstellbare gab es in diesem Garten.
Ein großes Stück war eingefasst von
Johnnisbeersträuchern – rote und schwarze. Ich kann nicht behaupten, dass ich
eine begeisterte Pflückerin war. Aber ich finde die Gemeinschaftsarbeit von
Mutter, Schwester und mir erwähnenswert, da es eine friedliche Zeit war.
Die
meisten Beeren landeten später in großen Glasbehältern, Demions, und wurden zu
Wein gegoren. Das war sehr interessant und ich denke, dass ich später auch mal
kosten durfte und vielleicht auch einen Schwipps hatte. Viele andere Beeren
wurden zu Marmelade verarbeitet und es gab oft Rote Grütze.
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