Evelyne
Kälte, Eis und Schnee
Immer
noch Winter.
Es
hat über Nacht wieder geschneit und unser Umfeld sieht ganz verändert aus. Die
weiße Pracht deckt auch manche Schmuddelecke zu und verzaubert Sträucher und
Bäume. Alles sieht märchenhaft schön aus und es zieht mich nach draußen. Die
Winterluft erfrischt und belebt mich. Der Schnee knirscht unter meinen Schuhen
und warm verpackt mit Daunenjacke, Mütze und Handschuhen genieße ich den
schönen, ruhigen Morgen.
In
Kindertagen war die Freude groß über den frisch gefallenen Schnee. Was konnten
wir damit alles anfangen. Zuerst wurden Schneemänner gebaut, Eishöhlen angelegt
und der Rodelschlitten wurde aus dem Keller geholt. Wir tobten stundenlang den
Abhang rauf und runter bis die Kleidung nass war und wir wie Eiszapfen erstarrt
waren. Die Wangen glühten, aber Hände und Füße waren rot, kalt und schmerzten.
Klappernd und erschöpft traten wir den Heimweg an. Jetzt gab es nur noch ein warmes
Bad und heiße Suppe und Träume, wie schön der nächste Tag sein würde.
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