Ilse
die
Schnecke.
Der
Himmel trübte ein. Die Schnecke schaute nach oben. Was machte die Sonne nur?
Sie stand am Himmelszelt und verschwand immer mehr. Es sah aus, als ob sich
eine dunkle Scheibe vor die Sonne schob. Was mochte das sein? Wer hatte da
seine Hand im Spiel?
Plötzlich
wurde es kalt und ungemütlich im Garten.
Und
noch etwas konnte die Schnecke beobachten. Menschen kamen aus dem Haus. In der
Hand hielten sie dunkle Brillen, hielten sie sich vor die Augen und starrten
zum Himmel.
“Seht
ihr das?“, rief einer der Menschen begeistert. „Der Mond schiebt sich immer
weiter vor die Sonne! Jetzt ist nur noch eine Sichel zu sehen. Ein Bild wie
beim abnehmenden Mond.“
„Gibt
es jetzt eine abnehmende Sonne?“, dachte die Schnecke. „Das darf nicht wahr
sein. Wie sollen die Pflanzen wachsen, die Tiere und Menschen leben, wenn die
Sonne nur noch zu einem Teil da ist? Mir fehlt die Wärme!“ Fröstelnd zog sich
die Schnecke in ihr Haus zurück.
Die Schnecke
Kreiselrund,
das kleine Haus
ständig
auf dem Rücken
trägt
sie es stolz durchs Leben.
Bietet
ihr Schutz vor Gefahren
bei
klirrender Kälte, vor beißender Sonne
und
dem gefräßigen Igel.
Anbauen
kann sie jeder Zeit,
ein
Schneckenleben lang
wächst
es mit ihrer Größe.
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