Wendula
Ich
fühle mich oft so richtig frei, wenn ich mal die Zeit vergesse. Ein Vorteil des
Rentnerdaseins. Es macht mich zufrieden, wenn ich alleine oder mit Freund oder
Freundin einfach nur so unterwegs bin - ohne Ziel und vor allem ohne Zeitdruck.
Mich "drückt" dann kein Termin, ich muss nirgends sein und keine Verabredung wartet auf mich. Und was kann ich jetzt machen?
Ich kann stehenbleiben, weil ein Straßenmusiker so faszinierend Schlagzeug spielt, weil eine Raupe ganz langsam meinen Weg kreuzt, weil ein schreckenerregender, scharfzähniger Greifer brutal ein Dach abbeisst oder weil ich glaube, dass abseits vom geplanten Weg eine kleine, unbekannte Straße viel interessanter zu sein scheint. Ich lasse mich ablenken, gerne sogar, und ich bin dankbar, wenn meine Begleitung auch in der Lage ist, sich von einem Zeitplan zu trennen. Vielleicht lädt der Duft nach Bratwürstchen zu einer kleinen Pause ein - kein Problem ob es 12:00 oder 16:00 Uhr ist - wir leben grade ohne Zeit und stellen fest: Das ist ein Vergnügen, das holt uns aus dem Zeitkorsett und befreit uns von dem geordneten Zeitplan, der unser Leben normalerweise reguliert. Wir trödeln ganz bewusst, niemand beengt uns, wir vergessen die Zeit und sind offen für alles Unbekannte. Und bei der Verabschiedung sind wir uns einig: Das war ein wunderbarer Tag an dem wir
die Zeit vergessen haben und sie uns nicht unter Druck setzen konnte.
Mich "drückt" dann kein Termin, ich muss nirgends sein und keine Verabredung wartet auf mich. Und was kann ich jetzt machen?
Ich kann stehenbleiben, weil ein Straßenmusiker so faszinierend Schlagzeug spielt, weil eine Raupe ganz langsam meinen Weg kreuzt, weil ein schreckenerregender, scharfzähniger Greifer brutal ein Dach abbeisst oder weil ich glaube, dass abseits vom geplanten Weg eine kleine, unbekannte Straße viel interessanter zu sein scheint. Ich lasse mich ablenken, gerne sogar, und ich bin dankbar, wenn meine Begleitung auch in der Lage ist, sich von einem Zeitplan zu trennen. Vielleicht lädt der Duft nach Bratwürstchen zu einer kleinen Pause ein - kein Problem ob es 12:00 oder 16:00 Uhr ist - wir leben grade ohne Zeit und stellen fest: Das ist ein Vergnügen, das holt uns aus dem Zeitkorsett und befreit uns von dem geordneten Zeitplan, der unser Leben normalerweise reguliert. Wir trödeln ganz bewusst, niemand beengt uns, wir vergessen die Zeit und sind offen für alles Unbekannte. Und bei der Verabschiedung sind wir uns einig: Das war ein wunderbarer Tag an dem wir
die Zeit vergessen haben und sie uns nicht unter Druck setzen konnte.
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